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Noch mehr Schweizer Käse

Die ersten Fliesen sind verlegt. Da nächste Woche unsere Wärmepumpe kommt und wir auch zwischen Estrich und Wärmepumpe-Füßen Fliesen haben möchten, müssen diese vorher rein. Und so hat unser Fliesenleger die ersten Fliesen im Hausanschlussraum verlegt und auch gleich noch verfugt.

die ersten Fliesen im HAR

Die Dachdecker haben den letzten halben Meter Dach gedeckt. Dabei handelt es sich um den Vorsprung des vorderen “Erkers” (siehe Bild ganz oben rechts – roter Bereich).
Die Fassadendämmung ist weiter vorangeschritten.

Der Elektriker kam gleich mit Wohnmobil und hat zur Kaffeerunde mit der Bauleiterin in seinen Wagen geladen, bevor er unsere Küchendecke zerlöchert hat. Mit dem Laserschwert hat er genau gezielt und dann die Füllmasse in den vorbereiteten Öffnungen für die Deckenspots pulveresiert (naja, vielleicht auch mittels Laserprojektion Maß genommen und dann mit dem Bohrer ausgehöhlt).

Maß nehmen mittels Laser Löcher für Einbaustrahler

Im Hausanschlussraum hängt jetzt der Stromkasten – was für ein Teil! Der in unserem aktuellen Mietshaus ist kleiner ;-) Aber wir benötigen den Platz u.a. für den zweiten Zähler für die Heizung.

Zählereinbauteile Stromanschlussschrank
   

Am Nachmittag fuhren unser Tor und die Pforte vorbei. Beide sind fertig geschweißt und kamen vom Verzinken zurück. Es fehlt noch die farbliche Pulverbeschichtung.

Unser Zauntor

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Blau, blau, blau blüht…

…unser Häuselein, wenn nach’m Fassade dämm’n, wir es wiederseh’n!

Nach einem Tag Abstinenz – gestern war es leider schon zu dunkel – bekam unser Haus heute wieder die gewohnte Aufmerksamkeit. Am Morgen präsentierte sich die Nordseite in einem strahlenden Blau. Allerdings ist das nur das Netz für die Armierung, damit diese besser hält.

Netz für Armierung anbringen Styropor, Armierungsnetz, Armierung

Auf dem rechten Bild sind die einzelnen Arbeitsschritte gut zu erkennen: links – über der Tür – Styroporplatten, daneben das blaue Netz als Grundlage für die Armierung und weiter rechts in hellgrau die fertige Armierungsschicht.

Die Trockenbauer haben gestern das zweite Oberlicht fertig gespachtelt, ebenso den Treppenaufgang.
Des Weiteren ist das Entlüftungsrohr unter der Treppe im Hausanschlussraum verkleidet. Jetzt fehlt nur noch das Elektroteilchen dafür, damit die Luft nach draußen transportiert werden kann.

verkleidetes Entlüftungsrohr HAR Fenster WC/HAR

Im WC im EG ist das innenliegende Fenster zum Hausanschlussraum eingebaut. Dieses wollten wir haben, damit man nicht komplett im Dunkeln steht und den Lichtschalter sucht, obwohl man andere dringende Bedürfnisse zu erledigen hätte.
Der Heizkreisverteiler für das Erdgeschoss, der fälschlicherweise als Einbauteil bestellt wurde, hat nun einen Rahmen.

Im Obergeschoss bekamen die bodentiefen Fenster Schlösser, um unvorsichtige Besucher/Bewohner zu schützen. Die Erdanziehung schlägt gerade bei uns sehr oft und heimtückisch zu. Da uns diese komischen französischen Gitterteile außen vor den Fenstern nicht gefallen, weder in der Standardausführung mit senkrechten Streben noch in der etwas netteren Variante mit Querstreben (die aber vor allem bei kleinen Kindern gern als Klettergerüst genommen werden), haben wir uns für ein spezielles Fensterglas und abschließbare Rahmen entschieden. Die Schlüssel werden abgezogen und nur auf schriftlichen Antrag in dreifacher Kopie herausgegeben.

Im Wohnzimmer wurde wieder mit Feuer gespielt, falls man Schweißen dazu zählt. Am Kamin wurde ein Blech angeschweißt, auf welchem anschließend die Mauersteine platziert werden konnten. Der Kamin hat nun die endgültige Höhe erreicht, es fehlt nur noch der Putz und später vom Maler ein Anstrich.

Der Schornstein ist auch angekommen, aber noch nicht angebaut.

Lichtspiele Größenvergleich: Kamin - Kaminbauer
Kamin eingemauert Unser Edelstahlaußenschornstein

Vor Kurzem lasen wir in einem Baublog einen Bericht von einem Bauherren, der mit derselben Baufirma baut wie wir, dass die Handwerker inzwischen über Höhlenmalerei kommunizieren, soll heißen: die Wände für Notizen nutzen.

Auch wenn das Jungpaläolithikum lange vorbei ist und heutzutage eher Handy, Computer o.ä. Medien genutzt werden, scheint diese Form der Wissensweitergabe bei Handwerkern immer noch verbreitet zu sein. Kleine Notizen gab es vorher schon hin und wieder, aber seit heute gibt es auch noch kleine Zeichnungen.

Unsere Handwerker sind aber schon recht modern. Statt einfach nur die Wände zu bemalen, haben sie tragbare, kleine Gipskartontäfelchen.

Höhlenmalerei im HAR Moderne Schiefertafel

Die kreativen Kommunikatöre dürften unsere Trockenbauer gewesen sein. Zumindest haben sie heute weitergebaut. Der Hausanschlussraum ist größtenteils verkleidet, inkl. der offenen Stelle zur Treppe hin.
Im Bad im OG ist das zweite Oberlicht fast verschönert. Ein paar Spachtelarbeiten stehen noch aus.

Hausanschlussraum Oberlicht verkleidet

Auch an der Fassade wurde weiter gedämmt. Aber es fehlt noch ein ganzes Stück. Das Gerüst wurde auch noch nicht Richtung Ostseite umgestellt.

Auch die Maler sind inzwischen treue Fans unseres Hausbaublogs. Deshalb ist es wirklich unkritisch, wenn wir mal nicht auf unserer Baustelle sein können. Unsere fleißigen Handwerker sind vom Fotografier-Virus angesteckt und knipsen Bilder für uns, damit wir und Ihr Leser nix verpassen/verpasst.

Folgende Bilder vom Zisternen setzen am Donnerstag sind sponsered by

fischi197

VIELEN DANK DAFÜR!

Zisternen setzen Größenvergleich: Zisterne - Mann

Auf dem zweiten Bild ist das Größenverhältnis der Zisternen im Vergleich zu einem ausgewachsenem Mann gut zu erkennen.

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Holla die Waldfee

Was für ein Loch!
Die Erdarbeiten im Garten sind gut vorangeschritten. Das Loch ist um einiges angewachsen, was ja klar ist, denn es sollen schließlich zwei Zisternen nebeneinander hinein. Da gestern noch fleißig weitergegraben wurde, waren die Betonringe heute morgen bereits versenkt.

Zisternen im Boden versenkt

Auf dem Foto kommen die Ausmaße nicht so gut zur Geltung. Hier sei gesagt, dass der Außendurchmesser jeweils 2,20m ist, die Grube ist somit ca. 3m x 5m groß.
Im Laufe des Tages wurde das Loch wieder verfüllt. Auf die Öffnung der einen Zisterne klebten unsere Wühlmäuse mehrere Ringe für den Höhenausgleich, da hier noch Boden angefahren werden muss. Als Kleber diente ein spezieller Bauschaum, wobei das Ganze eher nach einer Buttercremetorte als nach einem Zisternenabschluss aussieht oder?

Bagger foan Ausgleichsringe

Morgens kam eine Lieferung Dammplatten und Kleber für die Fassadendämmer. Dabei zeigte sich mal wieder, wie schön es ist, Bauherr zu sein – zusehen, wenn andere arbeiten – SORRY JUNGS!

Dammplattenlieferung

Aber wir mussten später auch noch Pakete tragen, den zweiten Teil unserer Sanitärlieferung und die Stahlbadewanne war definitiv schwerer als die paar Styroporplatten…

Die Sanitäter waren kurz da und verlängerten die Rohre für den Anschluss der Wärmepumpe auf die entsprechende Höhe, damit die Trockenbauer die Wand schließen können.

Anschlussleitungen für die Wärmepumpe Vorwand mit Nische (rechts)

Der Schweizerkäse wurde eingebaut. Im Bad oben steht die Verkleidung des WC-Vorwandelementes und des Abluftrohres nach oben inkl. der Nische hinter der zukünftigen Badewanne.
Die Trockenbauwand im Schlafzimmer wurde abgeschliffen und einige weitere Bastelarbeiten sind auch erledigt.

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Schweizer Käse

Heute gab es nur einen kurzen, aber nicht weniger interessanten Besuch auf unserer Baustelle. Leider lag der Fotoapparat zu Hause, so dass es lediglich ein paar Bilder von der Handycam gibt.

Im Garten klaffte bereits am Vormittag ein großes Loch für die erste Zisterne. Im Verlaufe des Tages wird es vermutlich noch angewachsen sein.
Unser Nachbar sollte aufpassen, dass er auf seinem Grundstück bleibt – bei uns besteht Absturzgefahr!

Erdloch für erste Zisterne

Die Fassadendämmer sind umgezogen und packen nun die Straßenseite ein. Das coole Heißer-Draht-Schneidegerät steht – wetterbedingt – in der Küche. Wirklich faszinierend wie der Draht durch die dicken Styroporblöcke gleitet. Allerdings riecht es genauso schlimm wie die Variante der Sanitärleute mit ihrem Brennerteilchen.

Die Trockenbauer quetschten sich zu zweit mit ein paar Gipskartonplatten in das kleine WC im Erdgeschoss und verkleideten die Trennwand zum Hausanschlussraum. Da auf WC-Seite drei Keramikteile angebaut werden (WC, Handwaschbecken und Urinal), musste viel gemessen und passend ausgeschnitten werden und das Ganze gleich zweifach, da die Wände in Feuchträumen immer doppelt beplankt werden (wow, habe eben nachgelesen, dass “beplanken” sogar der korrekte Fachbegriff dafür ist und ich habe nur nach einem anderen Wort gesucht. Aus uns sind eben richtige Baufachleute geworden ;-) ).
Jedenfalls sah die Gipskartonplatte ziemlich durchlöchert aus – wie Käse eben.
Gipskartonplatte stehend im Flur, für Montage im WC im 90° im UZS drehen
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Die Luft ist raus…

…aus unserer Fußbodenheizung. Die Sanitärhandwerker waren wieder da und haben zum Einen Wasser in unsere Heizungsrohre gefüllt und zum Anderen den Entlüftungskanal für die Abluft des Hausanschlussraumes und des WCs im Erdgeschoss an der Außenwand angebracht. Nun kann auch die Nordseite gedämmt werden.

Am Morgen landeten die Zisternen in unserem “Vorgarten”. Der Kranarm des LKWs hob die Betonringe vom Anhänger über den Bauzaun auf unser Grundstück. Dabei sah es manches Mal schlecht aus für die Laterne, aber die ist eh schief ;-)
Vor dem Haus nehmen sie ganz schön Platz ein. Morgen werden die Ringe und die Deckel nach hinten gebracht und eingegraben.
Wir haben uns für zwei Betonzisternen á ca. 4,3 m³ entschieden, da neben dem Regenwasser, welches vom Dach kommt, auch noch das Aquarienwasser aufgefangen werden soll. Die kleinen Scheißerchen im Becken dürften guten Dünger liefern, auf dass unser Rasen immergrün sei ;-)

Betonteile für unsere Zisternen Abladen
im Vorgarten stapeln Stapelplatz im Vorgarten
   

Die Trockenbauer schraubten weitere Abkofferungen zusammen und spachtelten anschließend die Ritzen und Schraubenköpfe zu.

Die Fassadendämmer stellten das Gerüst um, nachdem die Betonteile abgeladen waren und begannen mit den Vorbereitungen für die Dämmung der Nordwand, d.h die Schiene für die Tropfkante wurde montiert.
Der Blick auf die Rückseite des Hauses ist vorübergehend wieder frei.

Südseite mit Dämmung und Armierung
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Planänderung

Die Trockenbauer sind weiterhin im Haus unterwegs. Im Schlafzimmer hatten wir geplant, eine Trennwand zu errichten, um dahinter noch ein bissel Abstellplatz zu schaffen. Nun ist uns aber die Idee gekommen, keine durchgehende Wand zu bauen, sondern nur hinter dem Bett ein Wandstück zu errichten, also eher ein Hingucker als ein praktischer Abstellraum.
Wie auch in unserem aktuellen Schlafzimmer bekommt diese Wand ein bisschen dunkelrote Farbe – entweder komplett oder nur ein Rechteck mit weißer Umrandung. Auf jeden Fall wird der Bereich dahinter beleuchtet, allerdings nicht wie ursprünglich geplant in Form einer Deckenlampe, sondern über eine an der Rückseite montierte Lichtquelle. Das Kabel, welches an der Decke schon hing, wurde gekappt und die Stelle wird zugespachtelt.

Fußbodenschiene Ständerwerk
OSB-Platten als Verstärkung für Regalbefestigung auf der Rückseite Fertige Trockenbauwand

In unserem Bad sind die Trennwände zwischen Dusche und WC und zum restlichen Bad errichtet worden.
Im Arbeitszimmer ist die Abkofferung für das Fallrohr fertig und in der Ankleide ist das erste Oberlicht von innen verkleidet.

Trennwände im Bad Oberlicht verkleidet
   

Die Außenverputzer haben mit der Armierung begonnen. Dafür wird auf das Styropor ein blaues, festes Netz gelegt, damit der aufzutragende Putz hält.

Netz für Armierung teilweise Armierung aufgetragen
   

Der Elektriker musste einige Korrekturen vornehmen und ein paar Kabel nachziehen. Irgendwie hat er das mit “alle Steckdosen und Lichtschalter usw. sollen einzeln und zentral im Hausanschlussraum ansteuerbar sein” nicht so richtig wahrgenommen.
Davon abgesehen, waren unserer Meinung nach, eindeutig zu wenige Stromkreise für die vielen Steckdosen im Arbeitszimmer vorgesehen.

Die Fliesen sind bestellt – ein Teil im Internet, der Rest in einem Fachgeschäft. Die erste Ladung wird am Freitag geliefert, so dass der Hausanschlussraum gefliest werden kann, bevor die Heizung eingebaut wird.

Die Dachdecker haben das kleine Dach des Vorsprungs hinten fertig gedeckt und auch die Dachrinne so angebracht, wie wir es besprochen hatten.

Dach decken - Schichten im Detail Vorbaudach decken
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Nachbarschaftserkundungen

Wir hatten uns einiges vorgenommen für den heutigen Tag, sind aber leider nicht sehr weit gekommen. Anfangs lief es noch richtig gut. Wie geplant haben wir die nächste Ladung gepackter Kisten ins Auto geräumt und am frühen Nachmittag in die Garage umgeladen. Anschließend haben wir uns von einem Nachbarn eine Sense geliehen, um das inzwischen viel zu hohe Unkraut zu mähen. Abgesehen von der Anstrengung, der schlechten Körperhaltung dabei und der sich heute mal wieder gezeigten und noch sehr wärmenden Sonne, kamen wir Ungeübten ganz gut voran. Bis… ja bis eine von uns – wir wollen keine Namen nennen – der Meinung war, auch das Schärfen auszuprobieren. Der andere von uns hat das Unheil schon kommen sehen, da Schnittverletzungen mit Cutter- und Tapeziermessern in der Familie liegen. Naja, was soll ich sagen, es ging recht schnell, tat ordentlich weh und führte zu roten Farbverläufen am Unterarm.
Da es doch etwas stärker blutete, plünderten wir den Sanikasten, verarzteten meinen Daumen, räumten schnell zusammen und fuhren ins nächstgelegene Krankenhaus. Ums Nähen bin ich drumherum gekommen, da ich mich für das brennende Desinfeketionsmittel entschied und somit ein paar Tape-Streifen über die Schnittverletzung bekommen habe. Nachdem mein Kreislauf sich wieder aufrappelte, konnten wir das Krankenhaus auch schon verlassen. So lernt man also seine neue Umgebung kennen.

Tim hat gesagt, wenn ich schon schreibe, dass ich ihm alles erklären muss, dann muss ich auch schreiben, dass ich zeit- und stellenweise etwas dappig bin.
Wobei ich mich eben an ein Ereignis mit einem Stein, einem Fuß und Gravision erinnerte…

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Tag der Entscheidungen

Seit einiger Zeit beschäftigt uns die Frage, wie wir unseren Hauseingang gestalten wollen. Neben dem Highlight, dass jeder, der das Haus betritt, über unser Zeitei geht, möchten wir bereits außen eine schöne Gestaltung der Stufe zur Haustür.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, mit denen wir uns beschäftigen:

  1. eine Granitplatte
  2. Fliesen (die gleichen wie im Flur bzw. im gesamten Erdgeschoss)
  3. aus den Steinen, die wir auch für die Wege nutzen werden, einen Sockel bauen.

Auf jeden Fall soll in die Stufe ein Schuhschmutzabstreifer integriert werden.

Die Fliesenauswahl steht endlich fest. Nun müssen wir uns noch um die Bezugsquelle(n) kümmern. Entweder wir bestellen alles über den Fliesenleger oder im Internet bzw. einen Teil im Laden. Das bedeutet, günstigere Preise, aber selbst ins Haus tragen und Fliesen bringen schnell mal eine vierstellige Kilozahl auf die Waage. Hier warten wir auf das Angebot des Fliesenlegers.

Fürs Kinderbad konnte ich Tim überreden, ein bissel Farbe ins Haus zu bringen. Ok, das WC im EG bekommt auch orangefarbene Fliesen an die Wände.
Die Böden werden größenteils anthrazit, im EG im Format 50 x 100 cm, in unserem Bad sogar 60 x 120 cm. Der HAR bekommt günstiges Feinsteinzeug auf den Boden. Für’s WC gibt es aus derselben Serie der orange- bzw. korallefarbenen Wandfliesen die passenden Bodenfliesen in greige (da war jemand kreativ und bildete eine neue Farbbezeichnung aus grau und beige, die nette Verkäuferin im Laden meinte schlicht: “kaffeefarben”). Das Kinderbad wird – wie eben erwähnt – teilweise orange: die Wände orange und creme glänzend, der Boden orange matt. Aus dieser Serie gibt es ebenfalls wirklich schöne graue Fliesen, sogar grau mit großem Blumenmuster, aber ich wollte nicht noch mehr grau.
Unser Bad wird an ein paar Stellen Mosaik erhalten. Die Wände bekommen die gleichen Fliesen wie der Boden, aber in creme.
Früher war es modern, Fliesen diagonal zu verlegen. Das wird es in unserem eckigen Haus, mit unseren eckigen Möbeln nirgends geben. Unser Fliesenleger hat uns sogar empfohlen, den Versatz wegzulassen. Bilder folgen, wenn die Fliesen liegen.

Ein Punkt, den wir eigentlich schon abgehakt hatten, kam diese Woche wieder hoch: unsere Innentüren. Vor einiger Zeit überlegten wir, ob wir nicht flächenbündige Innentüren einbauen lassen, weil’s schicker aussieht. Aus Kostengründen entschieden wir uns dann aber doch für die Standardtüren, waren sogar zur Bemusterung. So richtig anfreunden konnten wir uns leider doch nicht, vor allem nicht mit dem Farbton, der zwar irgendwie weiß ähnelt, neben weißen Wänden aber der Zahnpasta-Werbung Konkurrenz machen könnte (”beige, dunkelweiß, so wie Gips”).
Wir suchen also eine optische und finanzielle Alternative zwischen richtig cool und dunkelweiß.

In der Küche haben sich auch ein paar Änderungen ergeben. Beim Bestellen hatten wir zwar einen Grundriss dabei, allerdings mit Rohbaumaßen. Nun kam der Innenputz mit seinen zweimal 1,5 cm, so dass es auf der einen Seite etwas eng wurde. Unter Berücksichtigung der drei möglichen Varianten haben wir uns dafür entschieden, den Eckschrank zu verkleinern.
Und da wir schon am Ändern sind, kommt auch gleich noch etwas Technik an der Spüle dazu, nämlich ein elektrischer Exzenter im Spülbecken (mit dem manuellen in unserer aktuellen Küche kämpfen wir nämlich öfter).
Ein weiterer Engpass ist leider auch die Höhe unserer Schränke. Die sechs Zentimeter dicke Arbeitsplatte soll die Fensterbank ersetzen. Zwischen Wand und Fensterflügel ist auch genügend Platz, aber leider nicht in der richtigen Höhe vom Boden, so dass wir kleinere Füße und einen angepassten Sockel benötigen, der dann aber gleich wieder eine Spezialanfertigung sein muss. Diese Änderung geht aber nicht auf unsere Kappe, da die Information bereits Ende Januar vorlag.

Unser Baustellentag brachte den nächsten Punkt, der eine Entscheidung fordert: die Dachdecker haben, da ja jetzt hinten die Dämmung angebracht ist, den Meter Dach des Vorbaus begonnen zu decken. Die Frage, die aufkam, ist: wohin genau mit der Dachrinne. Um ein Gefälle zu bekommen, ergibt sich für die Dachrinne auf der über fünf Meter langen Strecke ein Höhenunterschied von gut zwei Zentimetern. Die Rinne kann bündig zur Kante positioniert werden – dann sieht man diese zwei Zentimeter aber – oder weiter nach hinten geschoben, wofür wir uns dann auch entschieden haben.

Am Kamin wurde auch weitergebaut. Es stehen aber immer noch Teile daneben. Solange das zum Schluss nicht mehr der Fall ist, haben wir damit kein Problem.
Die Bauweise des Schornsteins stand zur Debatte. Bestellt ist bisher ein Edelstahlschornstein, der auf Höhe des Abluftwanddurchbruchs beginnt und nach oben führt. Die Alternative sieht so aus, dass der Schornstein auf dem Boden außen steht und das Gewicht somit nicht an der Hausfassade hängt. Er würde dann nicht über einen Winkel am Haus befestigt sein, sondern gerade vom Boden übers Dach reichen und nur gegen Wegkippen am Haus verankert werden. Uns gefällt die gerade Variante besser.

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