Unser Gerätehäuschen hat heute endlich zwei Schlösser bekommen, so dass wir die beiden Räumchen nun abschließen können. Eigentlich hatten wir geplant, auch endlich die Verblendung des Daches zu bauen, aber erstens sind wir dafür zu spät auf der Baustelle gewesen und zweitens ist das ganze schöne Wetter für diese Woche schon verbraucht und wir wollten nicht bei Regen pinseln, sägen und schrauben und ein bissel aufräumen von gestern mussten wir auch noch…
Wie wir gestern festgestellt haben, haben die Dachdecker ihre Arbeit an der Dachhaut am Donnerstag beendet. Die Oberlichter wurden gestern beim zweiten Anlauf korrekt geliefert (beim ersten Versuch sollte ein 2 x 1 m großes Oberlicht abgeladen werden, wir benötigen aber 2 Stück à 1 x 1 m), so dass diese hoffentlich Anfang nächster Woche verbaut werden.
Das folgende Bild ist gestern in der Abenddämmerung entstanden:

Heute wurde es süß auf unserem Dach, aber nur optisch. Was ich gestern noch nicht wusste, Euch aber nicht vorenthalten möchte, ist, dass zwischen die Dämmschicht und die Elefantenhaut noch eine Vlies-Schicht kommt und der Kleber dafür sieht aus wie Honig (im Gegensatz zu dem Kleber für die Folie – der sieht aus wie Erdbeermus).
Das Dach war heute Mittag größtenteils fertig. In der Mitte fehlte noch ein Streifen und das zweite Dachfenster musste noch abgedichtet werden.
Morgen werden die Dacharbeiten vorerst beendet. Die Folie, die von der Attika runterhängt, wird über die Dachfolie gelappt und verklebt. Als nächstes kommen dann die beiden Dachfenster – sobald diese geliefert werden – und irgendwann nach Dämmung der Fassade werden auch noch die beiden “Erker” eingepackt. Die Bilder von den Arbeiten morgen gibt’s erst am Freitag, da wir grad nicht in der Stadt sind.
P.S.: Es gibt immer Informationen bzw. Titel zu den Bildern, wenn Ihr mit dem Mauszeiger darüber fahrt.
Am Dach wurde weiter gearbeitet. Die Hälfte der Fläche ist bereits gedämmt und mit Folie bedeckt, d.h. die beiden dicken Schichten Polystyrolplatten sind verlegt und darauf ist die Gleiche graue Folie (=Elefantenhaut) geklebt, welche gestern auf der Attika verwendet wurde.
Die eine der beiden Dachfensteraussparungen, die auf Grund der Holzumrandung etwas nach oben ragte, ist jetzt wieder fast bündig mit der Dachoberfläche.

Mit Hilfe der unterschiedlich dicken Polystyrolplatten wird das Gefälle unseres Daches hergestellt. In der Mitte ist die Schicht ca. 22 cm stark und an den beiden Stirnseiten ca. 18 cm. Dadurch haben wir ein leichtes Gefälle mit glattem Untergrund, damit das Regenwasser gut abfließen kann.
Zum Abschluss mal wieder ein Gesamtbild des Hauses – dieses Mal in der Abendsonne:

Das Einpacken hat begonnen. Der erste Teil der Attika wurde mit einer Folie überzogen. Dafür wurden als erstes die Vorstoßbleche bzw. hauptsächlich die Schraubenköpfe der Vorstoßbleche überklebt, bevor die OSB-Platten an der Reihe waren. Auf dem zweiten Bild ist ein Vorher-Nachher-Vergleich zu sehen.
Bisher dachten wir immer, bei unserem Haus wird kein Holz verbaut, aber da haben wir uns geirrt. Abgesehen von den OSB-Platten auf der Attika, ist auch die Umrandung/Erhöhung/Rahmung der beiden Dachfenster aus Holz.
Zum Glück kommt der Kamin ins Wohnzimmer und nicht in einen der beiden feueranfälligen anderen Räume…
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Die Dachdecker haben auf die OSB-Platten eine Runde Vorstoßbleche montiert. An diese wurden anschließend die Dachrandabdeckungen eingehakt, so dass eine durchgängige Kante entstanden ist, die später die Dämmung des Hauses von oben vor Regen schützt.
Dachrandabdeckungen gibt es übrigens nicht nur in grau, sondern auch in Farbe, aber die zum Teil rote Fassade genügt uns als Farbe am Haus.
Nun sind sie drauf, die angekündigten fehlenden Zentimeter: erst eine ca. 5 cm dicke Polystyrol-Plattenreihe und oben auf eine Lage Holz. Darauf kommt dann irgendwann demnächst nur noch eine Folie und ein dünnes Blech an die Kanten.
Auf dem zweiten Bild sind unsere Schatten in der Abendsonne zu sehen.
In Anlehnung an den zweiten Film zu meiner Lieblingsserie ist die heutige Überschrift entstanden.
Die erste Schicht Dachpappe ist nun komplett verlegt und die beiden Dachfenster wurden eingepackt. Als ich am Abend, nach einem heißen, sonnigen Tag auf dem Dach stand, hätte ich fast – ebenso wie auf dem Geräteschuppen – Fußabdrücke in der weichen Teer-Splitt-Schicht hinterlassen, aber eben nur fast… (die Tapsen, die auf dem Bild zu sehen sind, sind nicht von mir!)

Heute haben die Dachdecker ihren Dienst aufgenommen. Leider konnten wir tagsüber keine Fotos machen, sondern nur das Tagesergebnis am Abend betrachten und mal ehrlich: das hätten wir auch hinbekommen! Sieht nicht anders aus als unser Geräteschuppen, nur ein bissel größer.

Spaß beiseite: Das Dach sieht natürlich prima aus, ist aber viel weiter, als wir dachten. Die Teerbahnen sind schon verlegt, wobei wir bislang davon ausgingen, dass am ersten Tag nur vorgestrichen werden wird. Es fehlen noch zwei Bohrungen durch die Obergeschossdecke für die Elektroinstallation. Da jetzt schon die Schweißbahnen verlegt sind, haben wir erstmal eine Anfrage an die Bauleiterin geschickt, um zu klären, ob das nicht eventuell Auswirkungen auf die Dichtigkeit haben könnte.
Nachtrag: Die Elektroverkabelung wird für die beiden Anschlüsse von unten in der OG-Decke verlegt. Damit ist eine nachträgliche Verlegung von zusätzlichen Schweißbahnen, die dann notwendig geworden wäre, nicht mehr nötig.